Der Stangentanz oder im Fachjargon auch Poledance genannt ist bei uns in Deutschland und im breiteren Europa noch nicht sehr lange bekannt. Dabei gibt es diesen Tanz an der Stange bereits länger als die meisten von uns denken. In diesem Artikel erfährt der interessierte Leser ein paar geschichtliche Fakten zu dem heute nicht mehr wegzudenkenden Poledance.
Der Ursprung von Poledance liegt in exotischen Tänzen der damaligen Zeit. Ein Mythos besagt, dass in den Zeiten der Sumerer die Göttin der Liebe Inanna in den Hades, der damaligen Unterwelt hinab ging um ihre große Liebe Damousz zu finden. Bei jedem der 7 Tore soll die laut dem Mythos ein Kleidungsstück und ein Schmuckstück abgelegt haben. Doch die Abwesenheit der Göttin der Liebe hinterließ auch sichtbare Spuren auf der Erden. Das Land wurde mit jedem Tag trockener bis es völlig unfruchtbar wurde. Doch als Inanna die Unterwelt wieder verließ und auf die Erde zurück kam wurde das Land wieder fruchtbar.
Viele sind auch der Ansicht, dass dieser Mythos aus der Bibel stammt, aus der Passage “der Tanz der Salome”. Auch wenn bis heute nicht geklärt werden konnte ob diese Geschichte stimmt oder nicht, Fakt ist, dass der Stangentanz heute überall sehr beliebt ist und die darin eingesetzten Figuren aus dem erotischen Striptease entsprungen sind. Große Einflüsse kamen direkt aus der Stadt der Liebe Paris, denn hier entstand im Moulin Rouge der legendäre Striptease wie wir ihn heute kennen. Doch der Stangentanz beinhaltet auch Elemente, die stark an den Bauchtanz der orientalischen Länder erinnert.
Heute ist Poledance nicht nur ein Tanz mit erotischem Charme, sondern erfreut sich auch steigender Beleibtheit in vielen Fitnesscentern und Einrichtungen für Gesundheit. Der Grund dafür ist, dass beim Tanzen an der Stange, der sogenannten X-Pole Stange eine Menge Muskeln beansprucht werden und im Vergleich zu anderen Sportarten zudem ein hoher Kalorienverbrauch verzeichnet wird. Die Bewegungen und Figuren die man an der Stange durchführen kann reichen von einfach bis schwer und somit kann man bei dieser Sportart stets sicher sein, dass es immer wieder etwas Neues zu lernen gibt.










