Schon einmal ein tens gerät gegen Schmerzen verwendet?

18 August 2010 von Eranie Funderburk Kommentieren »

Viele Menschen haben bei einem Orthopäden die Bekanntschaft mit einem tens gerät gemacht. Meist werden die Behandlungen dann verschrieben, wenn der Patient sehr starke Schmerzen hat und man mit Schmerzmittel und Bewegung nicht das erwünschte Resultat erreichen konnte. Meist fühlt sich die Behandlung mit dem Reizstrom so an, als würden viele kleine Nadeln auf der Stelle pieksen. Manche fühlen auch ein Gefühl von Kribbeln. Es kommt dabei ganz darauf an, wie schmerzempfindlich der Patient ist und wie der Impuls und die Stromfrequenz eingestellt wurden. TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Das bedeutet, dass man auf der Haut Elektroden anbringt, durch die dann die Stromimpulse durchgeleitet werden. Dabei werden die Nervenbahnen so stimuliert, dass entweder Glückshormone ausgeschüttet werden oder die Nervenrezeptoren werden blockiert, damit der Schmerzreiz nicht mehr durch die Nerven gesendet wird. Man kann die Geräte auch zu einem günstigen Preis für zu Hause erwerben. Am besten man schaut dazu ins Internet bei den Fachhändlern vorbei und sieht sich in Ruhe die Angebote an. EMS heißt elektrische Muskelstimulation und hier reizt man mit Hilfe von Stromimpulsen die Muskelzellen des Körpers. Erfunden wurde diese Methode von den Sportlern der ehemaligen Sowjetunion. Denn durch das Training der tiefer liegenden Muskelpartien konnten noch viel bessere Ergebnisse erzielt werden. Mit normalem Training gelingt es nicht, diese tief liegenden Muskeln zu trainieren. Durch das Aussenden von Reizstrom werden die Muskeln zur Kontraktion animiert. Dabei werden die Gelenke und die Wirbelsäule entlastet, da man keine schweren Gewichte stemmt und diese Körperregionen belastet. Diejenigen, die regelmäßig ihre Muskulatur mit der elektrischen Muskelstimulation trainieren, empfinden nach dem Training so gut wie keinen Muskelkater.

Werbung