Schlupfwespen gegen Motten einsetzen

20 März 2010 von Noriak Kommentieren »

Wenn aus Ihren Schränken in der Küche kleine Schmetterlinge kommen, dann sollten Sie alarmiert sein. Denn bei diesen kleinen Faltern handelt es sich um Motten. Motten in der Küche, befinden die sich normaler nicht im Kleiderschrank? Nun, da es unzählig viele Mottenarten gibt, muss man auch hier unterschieden. So gibt es die Kleidermotten, die vorzugsweise im Kleiderschrank zu finden sind und die Lebensmittelmotten, die man eben in der Küche und vor allem bei den Essensvorräten antrifft. Wer einmal die Motten in der Wohnung hat, der muss auf alle Fälle etwas dagegen tun, denn von alleine wird man die Tiere nicht wieder los. Auch sollte man schnell etwas unternehmen, denn ein Weibchen legt bis zu 200 Eier – und da kann die Vermehrung rasend schnell gehen.

Die Lebensmittelmotten legen dabei Ihre Eier in offenen Lebensmitteln ab. Gewürze, Tee, Haferflocken, Müsli, Knäckebrot – überall dort finden sie ideale Bedingungen. Befallene Lebensmittel müssen weggeworfen werden, da sie Krankheiten verursachen können. Übrigens reicht es nicht aus, Lebensmittel in Plastikbehälter zu geben, das hält die Motten nicht auf. Hier helfen nur Glasbehälter. Und auch im Kühlschrank können die Tiere ihre Eier legen. Nichts ist vor ihnen sicher.

Wer Motten zuhause hat, der kann entweder versuchen, mit Klebestreifen die Tiere anzulocken, was allerdings nicht die Eier vernichtet, sondern nur die Falter. Effektiver ist der Einsatz der sogenannten Schlupfwespe. Dabei handelt es sich um ein Insekt, das eigene Eier in die Gelege der Motte legt und diese vernichtet. Die Schlupfwespe ist nur 0,4 Millimeter groß und kaum sichtbar, nicht gefährlich für Menschen und Haustiere und ein wirklich zuverlässiges Mottenbekämpfungsmittel.

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